Was Neues. Mal was ganz Neues.

„Bei den Malbüchern (Serie „Farbenzeit“, Anm.) habe ich öfters gehört, ‚Tolle Sache, aber ich habe ja kaum Zeit dafür.’ Na gut, dann machen wir doch etwas, das Zeit bringt, statt sie zu kosten!“

 

„Mir haben sie gesagt, die Zielgruppe ist nicht klar definiert. Was heißt Zielgruppe, ‚Farbenzeit’ ist für jeden da. Oder ist das keine klare Zielgruppe? Wir brauchen etwas, das sich ganz klar an den Empfänger richtet.“

 

„Ich möchte auf alle Fälle mehr Platz für Text haben. In ein bis zwei Zeilen kann ich das nicht ausdrücken, was ich fühle.“

 

„Jeder soll es brauchen können. Jeder soll es lieben!“

 

„Mit hochwertigen Comics, direkt aus dem Leben gegriffen. Und auf alle Fälle handgelettert.“

 

„Was ist ‚handgelettert’?“

 

„Na mit der Hand geschrieben. Wie in den Comics früher.“

 

„Machen wir doch Geschenkbücher! Von der Größe und Preisklasse wie ein Geschenk-Billet, aber persönlicher. Und hochwertiger. Und vor allem witziger. Die Schenkenden sollen es gemeinsam mit dem Beschenkten lesen und darüber lachen können! Billets legt man doch ohnehin nur in eine Schublade, bevor man sie Jahre später mit schlechtem Gewissen entsorgt.“

 

„Ja! Witzig ist gut! Machen wir diese ernste Welt ein Stück humorvoller!“

 

 

 

Toller Dialog. Eigentlich die Gründungs-Charta des „popeligen Geschenkbuchs“ (auch wenn wir damals von einem Namen für das neue Etwas noch weit entfernt waren).

 

Anzumerken ist vielleicht, dass sich dieses Gespräch in Wahrheit über geschätzte drei Monate zog. Ideen gehabt und wieder verworfen. Ansätze entwickelt und wieder eingestampft. Ergebnisse vorvisioniert und wieder innovationsrecycelt.

 

Aber egal. "dpg" (oder wie auch immer) war geboren.

 

Peter

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