Doris Maria Weigl

Grafikerin, Illustratorin und gute, kreative Seele am Set von "dpg"

 

Geboren in: Steyr

Sternzeichen: Schütze.

Mein Motto: Da muss ich nachdenken.

 

Warum haben wir "dpg" ins Leben gerufen:

Weil einfach jeder Geschenkbücher braucht! Bei der Arbeit an "Farbenzeit" (Reihe von Malbüchern, Anm.) haben wir dermaßen viel über "Zielgruppenorien-tierte Autorenarbeit" - grausamer Ausdruck für kreative Arbeit, übrigens - gehört, dass wir das bei "dpg" gleich mal ordentlich durch den Kakao gezogen haben. Popelige Geschenkbücher wird es für wirklich jede Zielgruppe geben! Spontan fallen mir geplante Titel, wie "Frohe Weihnachten, Arschloch!" oder "Guten Rutsch, Prosit und die ganze Scheiße" ein. Da ist wirklich für jeden was dabei!

 

Was liebe ich an meiner Arbeit an "dpg":

Vor allem das freie Schaffen von Charakteren, von unseren Protagonisten, unseren "Schauspielern". Peter schreibt meist die Texte vor, ich sehe dann oft schon beim Lesen die Figuren vor mir, überlege mir deren Mimik, Gestik, denke an die Hintergründe, wie zum Beispiel an die Wohnungseinrichtug. Bei Zeichnen selbst fallen mir dann kleine Gags ein. Herrlich!

 

Was nervt mich dabei manchmal:

Leerzeiten. Und wenn einzelne meiner Gags und Ideen bei Peter so überhaupt nicht ankommen wollen.

...und der "Mittelteil" einer Arbeit. Zu Beginn bin ich extrem euphorisch, dann plötzlich flaut es ab - Zeit für eine Pause! Diese Phase mag ich nicht. Doch danach "sehe" ich wieder richtig und vollbringe das Werk :-)

 

Meinen Humor habe ich von:

Humor?

Hm... ich denke, von Louis de Funès... und von meinem Papa, der einen lieb-naiven "Bauernhumor" hatte. Dieser besondere Witz bringt Peter manchmal zum Verzweifeln ;-)

Peter Mario Werner

Autor, Regisseur und Wichtigtuer am Set von "dpg"

 

 

Geboren in: Wien (heart ma's ned?)

Sternzeichen: Steinbock.

Mein Motto: Make laugh not war.

 

Warum haben wir"dpg" ins Leben gerufen:

Neben dem Wunsch nach Reichtum und Prominenz ist mir der Welthumor sehr wichtig, der meiner Meinung nach die Basis für den Weltfrieden bietet. Im Ernst, niemand zieht lachend in den Krieg und aus einem traurigen Arschloch kommt kein fröhlicher Furz. Mach die Menschen lachen und diese Welt ist ein besserer Ort.

 

Was liebe ich an meiner Arbeit an "dpg":

Einerseits diese unglaublich vielfältigen erzählerischen Möglichkeiten, obwohl die Geschichten einander doch sehr ähnlich sind. Im Prinzip geht es ja zumindest bei den ersten vier Editions immer darum, dass der Beschenkte erfährt, was im Kopf des Schenkenden so vor sich gegangen ist, als er sich Gedanken über das passendste Geschenk gemacht hat. Das kann schon ziemlich witzig sein, vor allem, wenn die beiden ein Autoritätsverhältnis verbindet. "Frohe Weihnachten, Chef!" ist nicht zufällig die erste Ausgabe.

Andererseits liebe ich die Freiheiten, das Freche an unserer Arbeit. Im Zuge unseres "measly user tests" (Publikumstest der ersten Ausgabe "Frohe Weihnachten, Chef!", Anm.) kam einige Male das Feedback "ihr seid provokant und witzig, aber nie beleidigend." Genau da wollen wir mit "dpg" hin.

 

Was nervt mich dabei manchmal:

Wenn ich mir denke, "das ist es jetzt, ein Spitzengag!!!" und ihn dann Doris vorstelle und sie verzieht keine Miene. Erst auf meine Intervention meint sie dann, "ja, ist eh nicht schlecht...". Diese Passagen schreibe ich dann immer um. Kommt zum Glück nicht zu oft vor. Sonst wäre ich schon in Therapie. Oder hätte eine andere Illustratorin ;-)

 

Meinen Humor habe ich von:

Meiner Oma! So wie alles Kreative eigentlich. Meine Oma konnte von einer Minute zur anderen lauthals lachen und dann wieder heulen wie Schlosshund. Anfangs dachten wir ja, sie sei manisch depressiv, aber zum Glück... sie war einfach witzig.


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